Am 20. November eröffnet Franz Schuberts Winterreise die neue Konzertreihe „Odeïon klingt“ – und zugleich eine Einladung: Dieser Abend ist eine Benefizveranstaltung, deren Erlöse direkt der Reihe zugutekommen und ihre Fortsetzung ermöglichen.
Vierundzwanzig Lieder nach Gedichten von Wilhelm Müller, ein Wanderer, der sich in eine winterliche, von Verlust und Sehnsucht geprägte Landschaft hineinbewegt: Schuberts Winterreise zählt zu den bedeutendsten Liedzyklen der Musikgeschichte – und ist selten so nah zu erleben wie an diesem Abend im Odeïon.
Es singt Thomas Stimmel, Bass mit internationaler Karriere in Oper, Oratorium und Konzertgesang, am Klavier begleitet von Liese Klahn, einer erfahrenen Liedbegleiterin mit umfangreicher Kammermusik-Erfahrung. Zwei Stimmen, die sich in diesem Werk seit Langem kennen – und einander finden lassen.
— Wilhelm Müller, aus „Gute Nacht“, dem ersten Lied der Winterreise
Der Abend eröffnet nicht nur ein einzelnes Konzert, sondern eine Reihe: „Odeïon klingt“ soll dem Haus künftig regelmäßig Raum für Liedgesang, Kammermusik und die kleine, konzentrierte Form geben. Damit diese Reihe wachsen kann, ist dieser erste Abend als Benefizveranstaltung angelegt – die Einnahmen fließen unmittelbar in die weitere Realisierung der Konzertreihe.
Wer diesen Abend besucht, hört nicht nur eine der großen Partituren der Liedliteratur – sondern unterstützt zugleich den Aufbau von „Odeïon klingt“ als neuem, festen Bestandteil des Programms im Odeïon.
